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Modellvorhaben

Im Schuljahr 2017/2018 wurden modellhaft Medientutor*innen an drei weiterführenden Schulen etabliert: an der Mittelschule an der Schleißheimer Straße München, an der Walter-Mohr-Realschule Traunreut und am Justus-Liebig-Gymnasium Neusäß. Hier fanden dazu regelmäßige AG-Angebote statt, in denen sie von einer medienpädagogischen Fachkraft unterstützt wurden. Die Medientutor*innen setzen sich aus Schüler*innen der 7.–10. Jahrgangsstufen zusammen.

Im Rahmen dieser Medientutoren-AGs befassen sich Jugendliche intensiv mit folgenden Themenschwerpunkten:

• Nutzungsvorlieben und -motive
• Medienrecht und -sicherheit
• Kommunikation und Konflikte
• Informationen und Wissen
• Medien und Schulentwicklung

Die Medientutor*innen arbeiteten multimedial. Sie informierten sich einerseits selbst und andererseits erstellten sie Medienprodukte, wie Erklärclips, Audiodateien oder Kampagnen. Diese dienten der eigenen vertiefenden Auseinandersetzung mit den Themenbereichen. Zudem konnten sie in ihrer Arbeit mit ihren Mitschüler*innen sowie mit ihren Lehrkräften eingesetzt werden. Die Medientutor*innen entwickelten überdies ein Beratungsangebot für ihre Schule. Sie versuchten die Mitschüler*innen mit ansprechenden jugendgerechten Formaten zu involvieren und organisierten eine Fortbildung für Lehrkräfte. Zweimal im Verlauf des Schuljahres kamen die Medientutor*innen sowie die begleitenden Lehrkräfte der drei Modellschulen zu Vernetzungstreffen zusammen. Diese ermöglichten ihnen, ihre Erfahrungen auszutauschen und Ideen gemeinsam weiterzuentwickeln.

Im zweiten Schuljahr des Modellprojekts 2018/2019 konnten drei weitere Schulen begleitet und unterstützt werden: die Leonhard-Wagner-Realschule Schwabmünchen, die Via-Claudia-Realschule Königsbrunn und die Mittelschule Neunburg vorm Wald. Die Schulen wurden beim Start von Medientutoren an der eigenen Schule durch das JFF unterstützt und bei Bedarf begleitet. Die Modellschulen, die bereits ein Jahr Erfahrung mit Medientutoren sammeln konnten, führten das Projekt an ihrer Schule fort, teilweise mit neuer Zusammenstellung und/oder Zuwachs durch neue Schüler*innen. Sie konnten auf bereits Bekanntes zurückgreifen und ihr Wissen beispielsweise bei einer schulinternen Lehrkräftefortbildung weitergeben, die neuen Medientutor*innen in Grundlagen der für sie bereits bekannte Themen wie Recht am eigenen Bild, Urheberrecht, Privatsphäreeinstellungen in Social Media u.v.m. einarbeiten oder einen Medieninformationstag für die 5. Klassen gestalten.

Ein weiteres Vernetzungstreffen mit den Medientutor*innen aller teilnehmenden Pilotschulen fand im Februar 2019 statt. Dabei präsentierten sie einzelne Tools, mit denen sie gerne arbeiteten sowie kompakte Methoden, die sie bereits entwickelten. Beim Kreativteil des Tages produzierten die einzelnen Gruppen mit Hilfe verschiedener Tools einen Image-Clip, den sie zur Bewerbung der eigenen AG und ihrer Arbeit einsetzen konnten.

Des Weiteren lag der Fokus des Projekts auf der Entwicklung einer Arbeitshilfe aus den Erkenntnissen der Modellphase, die Lehrkräfte bei der Umsetzung von Medientutoren schulartunabhängig unterstützen und einsetzbar ist. Die Module wurden von 30 Lehrkräften aus allen weiterführenden Schularten gesichtet. Dazu fand im Mai 2019 eine Aussprachetagung an der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung in Dillingen statt, bei der die Teilnehmenden ausführliches Feedback gaben. Dieses wurde im weiteren Entwicklungsprozess aufgenommen und umgesetzt.

Die entwickelte Arbeitshilfe wird auf dieser Website als OER (open educational resources) unter der Lizenz CC BY-SA angeboten, d.h. sie ist frei für alle zugänglich, verwend- und anpassbar. Notwendig sind hierbei lediglich die Namensnennung des Urhebers sowie die Angabe, welche Inhalte wie verändert wurden.

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